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Overwatch: Patch 1.10 bringt neue Heldin Ana

Mittlerweile ist Overwatch seit fast zwei Monaten auf dem Markt. Wenig überraschend für ein Blizzard-Spiel: Der Multiplayer-Shooter erfreut sich großer Beliebtheit. Mehr als zehn Millionen Menschen haben sich den Titel gekauft, die Server sind voll. Seit gestern gibt es außerdem eine neue Heldin.

Die Scharfschützin Ana hat mit dem Update auf Version 1.10 ihren Weg auf die Online-Schlachtfelder von Overwatch gefunden. Im Gegensatz zur französischen Auftragskillerin Widowmaker ist sie aber in erster Linie nicht dafür da, Gegner aus der Distanz auszuschalten. Die Mutter von Phara (ihr wisst schon, die mit dem Raketenwerfer) übernimmt in Overwatch eine Support-Rolle. Mit ihrem Scharfschützengewehr fügt sie nicht nur Feinden Schaden zu, sondern heilt auch ihre Teamkollegen. Dazu müsst ihr nicht mal zwischen verschiedenen Feuermodi wechseln: Zielt ihr auf einen Verbündeten, gewinnt er Gesundheit zurück. Schießt ihr auf einen Kontrahenten, passiert das genaue Gegenteil.

Zudem verfügt Ana über sehr nützliche Fähigkeiten: Ihre biotische Granate hat die gleiche Wirkung wie ihr Gewehr (Schaden für Gegner, Heilung für Teamkollegen). Zusätzlich hat sie noch den Effekt, dass getroffene Kameraden für einen kurzen Zeitraum um mehr Lebenspunkte geheilt werden, sofern Fähigkeiten dieser Art auf sie gewirkt werden. Gegner wiederum, die im Wirkungsbereich der Granate sind, können für kurze Zeit gar nicht geheilt werden.

Ähnlich nervig wie das Einfrieren von Mei dürfte Anas Betäubungspfeil für ihre Gegenspieler sein: Der lässt seine Opfer für einige Sekunden bewusstlos werden. Erleiden sie in der Zeit Schaden, wachen sie aber sofort auf – alles andere wäre auch ziemlich fies. Die ultimative Fähigkeit von Ana ist der Nanoboost, mit dem sie einen Teamkameraden kurzzeitig verstärkt: Das Ziel bewegt sich dann schneller, teilt mehr Schaden aus und kann mehr einstecken.

Neben der neuen Heldin liefert das Update für Overwatch noch ein paar kleinere Verbesserungen. Beispielsweise wurde der Countdown bei Verlängerungen beschleunigt und Spieler lassen sich in so einer Phase langsamer wiederbeleben. Eine ganz wichtige Änderung betrifft den Ranglistenmodus: Dabei darf ab sofort jeder Held nur noch einmal pro Team gewählt werden. Die Zeiten, in denen also drei Bastions im Verteidigerteam waren, sind in den gewerteten Matches also vorbei.

Zu guter Letzt hat Blizzard am Balancing der Helden von Overwatch gearbeitet. D.Va und McCree wurden ein wenig verstärkt, Mercy, Roadhog, Lúcio und Bastion ein bisschen abgeschwächt. In vielen Fällen wurden die Kosten für die ultimativen Fähigkeiten erhöht, so dass es länger dauert, bis ihr sie einsetzen könnt.

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